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Eine Karte für alle Fälle

Hinterlasse einen bleibenden Eindruck

In Online-Zeiten sind viele Gründerinnen unsicher, welche Kommunikationsmittel sie in ihrer Existenzgründung benötigen. Denn diese Mittel tragen letztendlich Deine Botschaft nach außen und wirken nachhaltig – sei es im persönlichen Kontakt oder digital. Doch was ist üblich, was ist notwendig und auf was kannst Du verzichten? Auf eins sicher nicht: Auf die Visitenkarte.

Eine Karte für alle Fälle - Blogartikel von Susanne Burzel

Antiquiertes Geschäftsgebaren oder neuer Trend?

Noch vor vielen Jahren war es üblich, bei einem Business-Termin gleich zu Beginn eines persönlichen Gespräches die Visitenkarte auszutauschen. Das war ebenso wichtig wie der feste Händedruck. 

Doch heute, wo jeder online vertreten ist, könnte man annehmen, dass diese Geste antiquiert ist. Schließlich verfügt doch jedes Unternehmen über eine Website oder zumindest eine Facebook-Fanpage. Wenn der Kunde Interesse hat, dann kann er sich die Informationen ja dort ziehen. 

Das ist billiger und vor allem ökologischer.

Holschuld strengt den Kunden zu sehr an

Doch so einfach ist das nicht. Denn verweist Du auf Deine Website, wäre der Kunde in einer Holschuld. 

Stell Dir vor, Dein Kunde möchte eine Woche nach Eurem Termin etwas über Dein Unternehmen recherchieren. Vielleicht fällt ihm Dein Name nicht mehr ein – geschweige denn den Deines Unternehmens. 

Also überlegt er: “Wie hieß doch gleich die Dame, mit der ich mich letzte Woche getroffen habe? Schmidt? Schneider? Müller?” 

Dieser Kunde wird sicher direkt zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen und keine Zeit mehr mit einer Internetrecherche nach Deinem Unternehmen verschwenden. 

Liegt hingegen Deine Visitenkarte auf seinem Schreibtisch, dann ist es ein Leichtes für ihn, Deine Website direkt aufzurufen und sich weitere Informationen zu holen. 

Das ist der erste Grund, der für eine gedruckte Visitenkarte spricht.

Nachhaltig in Erinnerung bleiben

Der zweite Grund ist, dass eine Visitenkarte auf dem Schreibtisch oder in einer Schublade des Kunden dafür sorgen kann, dass sie ihm genau dann in die Hände fällt, wenn er Deine Leistung braucht. 

Das kann sogar noch Jahre später passieren – ich weiß, wovon ich spreche. Denn eine Kundin von mir hat tatsächlich meine Visitenkarte zwei Jahre in ihrer Schreibtischschublade gehortet, bis sie ihr “zufällig” wieder in die Hände gefallen ist und sie meine Leistungen benötigte. 

Mittlerweile habe ich viele schöne Projekte mit und für diese Kundin begleiten dürfen. Darunter eine Logoentwicklung, Visitenkarten, Website, Aktionsplakate und Flyer. Es hat sich also gelohnt, ihr damals die Visitenkarte bei unserem Erstgespräch zu geben.

Visitenkarten vor 20 Jahren

Visitenkarten haben einen kleinen Wandel hinter sich. 

Vor ca. 20 Jahren war es noch üblich, dass auf den Visitenkarten da Logo stand und auf der Rückseite die Kontaktdaten. 

Zu meinen Zeiten in der Werbeagentur als Projektmanagerin hatten wir eine eigene Produktionsabteilung. In diesem Raum gab es Unmengen von Katalogen mit ganz unterschiedlichen Papiermustern. Die Auswahl von Papieren hat uns immer besonders Spaß gemacht, denn Online-Druckereien gab es noch nicht. 

Wir präsentierten unsere Kunden also neben den Entwürfen auch immer mögliche Papiersorten, aus denen der Kunde auswählen konnte.

Visitenkarten vor 10 Jahren

In der Zeit meiner Selbständigkeit war ich immer auf der Suche nach Produktionsmöglichkeiten für meine Kunden. Viele Online-Druckereien gingen gleichzeitig an den Start. 

Das Ziel war, möglichst günstige Printmedien zu produzieren, wobei einheitliche Papiere verwendet wurden. Natürlich war dies sehr viel günstiger, denn die Druckerei druckt dabei nicht exklusiv den einen Kundenauftrag, sondern mehrere Aufträge von unterschiedlichen Kunden gleichzeitig. Das nennt man Sammeldruck. 

Aber der Kunde wollte es so und nahm Farbabweichungen in Kauf – Hauptsache günstig.

Kreativität statt Einheitsbrei

Die Gestaltung der Visitenkarten änderte sich jedoch. Statt Null-Acht-Fünfzehn hielt immer mehr Kreativität Einzug – denn der Kunde wünschte immer mehr Individualität. 

So fanden sich neben Logo und Kontaktdaten Bilder des Unternehmers wieder, ein kurzer Hinweis auf das Leistungsportfolio, die Visitenkarten erhielten unterschiedliche Formate, der Umfang wurde größer und so wurde eine 2-seitige Visitenkarte mit Vorder- und Rückseite auf einem ein 4-seitiges Exemplar, welches an einen kleinen Flyer erinnerte. 

Zu späteren Zeiten integrierten wir dann noch QR-Codes zum Abscannen und Social-Media-Symbole. Die Welt der Visitenkarten wurde also immer kreativer.

Visitenkarten stehen heute auf dem Prüfstand

Und trotzdem gab es eine Bewegung, die gänzlich auf Visitenkarten verzichtete.

 Während es vor vielen Jahren üblich war, auch die Mitarbeiter mit Visitenkarten auszustatten, die überhaupt keinen Kundenkontakt hatten, fand nun eine Konzentration auf die wirklich notwendigen Anlässe statt – vor allem auch aus ökologischen und ökonomischen Gründen. 

Gleichzeitig geht der Trend hin zu exklusiven Visitenkarten, denn der Unternehmer möchte einen bleibenden Eindruck hinterlassen, auffallen und aus der Masse herausstechen.

Manufakturen bringen Individualität

Der Unternehmer von heute lässt in kleinen Manufakturen produzieren, mit Goldrand, Prägung, partiellem UV-Lack, Bierdeckel-Stärke, auf Holz oder Metall, gestanzt oder mit einem Farbkern. 

Es ist einfach großartig, was heute mit Visitenkarten möglich ist. Denn dieses kleine Stück Papier soll auffallen und einen einprägsamen Eindruck hinterlassen. Und sie soll eine passende Ergänzung zur Unternehmensvision sein. 

So habe ich eine Kundin mit einem Shop für Bio- und Fairtrade-Mode. Natürlich haben wir Visitenkarten aus recycelter Baumwolle produzieren lassen – die Baumwolle stammte von alten T-Shirts. Authentischer kann sie sich nicht präsentieren. 

Warum Visitenkarten Dein Unternehmen repräsentiert

Visitenkarten heute mehr als nur eine Übergabe der Kontaktdaten. 

Moderne Visitenkarten sind ein Statement für das eigene Unternehmen: Exklusiv, rustikal, modern, stylisch, kurios, familiär, emotional, und vieles mehr. 

Wofür steht Dein zukünftiges Unternehmen? Wie möchtest Du wahrgenommen werden? Welche Art von Visitenkarte könnte Dich und Dein Unternehmen am besten repräsentieren? 

Eine Visitenkarte ist Teil Deines Corporate Designs, also Deines ganz individuellen Unternehmensimages. Während Du mit Deiner Persönlichkeit im persönlichen Gespräch überzeugen kannst, verstärkt Deine Visitenkarte Deinen Besuch und hinterlässt bei Deinem Kunden einen zusätzlichen und prägenden Eindruck. 

Und ehrlich gesagt: Wer mag es nicht, eine außergewöhnliche Visitenkarte in den Händen zu halten? Ich liebe es immer wieder, die verschiedenen Möglichkeiten mit meinen Kunden zu besprechen im Hinblick darauf, ihre Kunden von sich zu überzeugen.

Sehe Deine Visitenkarte als Deine starken Partner.

Unterstreiche damit Dein Herzensbusiness nachhaltig.

Du brauchst Visitenkarten? Dann schau doch mal hier:

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