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Hilfe, ich gehe viral! 

 Juli 24, 2019

By  Susanne Burzel

Wenn Deine Sichtbarkeit Dich überfordert

Deine Geschäftseröffnung rückt immer näher, die Verträge sind unterschrieben, das Ladenlokal eingerichtet, das Logo steht, die Visitenkarten sind gedruckt – jetzt fehlt nur noch der richtige Auftritt im Internet. Und sofort hast Du alle Optionen vor Augen: Website, Facebook, Instagram, YouTube, Branchen-Portale, Linked-In, XING, Twitter, Pinterest, SoundCloud und viele mehr. 

Hilfe ich gehe viral - Blogartikel von Susanne Burzel

Wenn Dir jetzt schon schwindelig geworden ist – keine Sorge, viral zu gehen ist ganz leicht, wenn Du ein paar Regeln beachtest.

Dein Corporate Design ist Deine Marketing-Basis

Vielleicht hast Du schon ein Logo und ein eigenes Corporate Design, denn sie bilden die Basis für sämtliche Kommunikationsmaßnahmen online wie offline. Corporate Design ist nichts anderes als ein einheitlicher Unternehmenslook, also Dein eigenes Firmendesign. 

In einem Corporate Design legst Du Farben fest, Schriftarten, Bilderstile – es geht sogar soweit, dass Du für verschiedene Print-Medien, wie Flyer, Plakate oder Broschüren, festlegen kannst, wie groß die Abstände sind, wo das Logo stehen darf und wie Bilder verwendet werden dürfen.

Wiedererkennbarkeit dank des einheitlichen Designs

Ein solches Toolkit für größere Unternehmen sind meist viele Seiten umfassende Richtlinien. In Deinem Fall als Gründerin reichen jedoch die Basics. Meist entsteht ein Corporate Design für kleinere Unternehmen im Doing, also im Entwickeln von einzelnen Werbemedien, wenn sie gerade gebraucht werden. 

Ich empfehle Dir hier immer, diese extern anfertigen zu lassen, denn Grafiker und  Konzeptioner haben das von Grund auf gelernt und unterstützen Dich hierbei auf professionelle Weise.

Wichtig ist für Dich, dass Dein Corporate Design dafür sorgt, dass Du überall wiedererkannt wirst. Dein Logo und Dein Design werden nach und nach gelernt und somit von den Menschen behalten.

Der erste Schritt nach außen

Nun hast Du also ein Logo und damit auch Dein Basis-Design. Eine Website ist in heutiger Zeit unverzichtbar. Denn sehr viele Menschen informieren sich im Internet über das, was sie gerade benötigen oder wissen möchten. Tante Google und Onkle Wikipedia sind sehr gefragt. 

Eine Website ist in der Regel recht schnell erstellt. Hier erfährt der Suchende mehr über Dich, Deine Leistungen, Deinen Standort und alles, was Du zu erzählen hast. Das alles hat auf der Website Platz. 

Doch die Probleme beginnen bei den dynamischen Medien im Internet: Social Media. Hier hast Du die Qual der Wahl.

Facebook & Co brauchen Aufmerksamkeit

Zunächst bringt Dir die Präsenz in den sozialen Medien natürlich mehr Aufmerksamkeit, doch dafür ist es wichtig, ihnen auf der anderen Seite genug Aufmerksamkeit zu schenken. Und hier beginnt das Dilemma. 

Vielleicht spielst Du mit dem Gedanken, Dich am besten überall zu registrieren, um dabei zu sein. Doch Social Media heißt nicht umsonst „Soziale Medien“. Denn hier wird kommuniziert, interagiert und diskutiert. Soziale Medien bieten die besten Möglichkeiten, Vertrauen aufzubauen. 

Was aber nun, wenn Du gleichzeitig in möglichst allen Plattformen Dein Profil anlegst? Wirst Du auf jeder Plattform genügend sozial aktiv sein, sodass Du auch wahrgenommen wirst?

Konzentration und Fokussierung

Ich empfehle Dir, zunächst auf ein bis zwei Plattformen ein Profil anzulegen. Am besten ein Firmenprofil, denn schließlich möchtest Du auf Deine Leistungen aufmerksam machen. 

Und hier kommt wieder Dein Corporate Design ins Spiel. Menschen, die Deine Website gesehen haben erkennen Dich am besten, wenn Du Dich in den sozialen Medien im gleichen Gewand zeigst, also das gleiche Design verwendest. 

So machst Du Dich unverwechselbar, und Du bist doch schließlich einzigartig!

Weniger ist mehr

Mein heißer Tipp: Konzentriere Dich auf wenige Plattformen. Diese solltest Du danach aussuchen, wo Du Deine Zielgruppe am ehesten vermutest. 

Bist Du im Business-to-Business-Bereich tätig, bieten sich eher Linked In und XING an. Bist Du im Consumer-Bereich, sind Facebook, Instagram und Twitter interessanter. 

Und hier kommt es auch noch darauf an, WAS Du zu erzählen hast. Bildintensiv oder wortintensiv, Kurzimpulse oder eher Diskussionen – überlege, was am besten zu Dir passt.

Einrichten und vernetzen

Nachdem Du Dir nun Deine Plattform oder zwei Plattformen ausgesucht hast, gestalte sie wie bereits erwähnt in Deinem Corporate Design. Die gleichen Bilder und Farben schaffen den Wiedererkennungswert. 

Ebenso empfehle ich, alle Plattformen und die Website miteinander vernetzen, damit die Besucher wissen, wo Du überall zu finden bist.

Es geht los: Sehen und gesehen werden

Nach diesen Grundeinstellungen bist Du nun bereit für Deinen Start. Wirf Dich ins Getümmel und kommuniziere möglichst jeden Tag auf der von Dir gewählten Plattform. 

Dazu gehören zwei Arten der Kommunikation: Das, was Du reingibst als Diskussionsgrundlage in Deinem Profil und das, was Du anderen gibst für deren Diskussionsgrundlage. 

Also sind das jeweils zwei Tätigkeiten pro Tag. Interaktion ist alles in diesem Fall. Denn davon leben die sozialen Netzwerke: Sehen und gesehen werden.

Poste täglich Inhalte

Du hast Angst, dass Du nichts zu sagen hast? Der Gedanke daran, jeden Tag liefern zu müssen, lässt Dich das Ganze noch einmal überdenken? 

Keine Sorge. Deine Website, Dein Blog, wenn Du einen hast, Aktuelles, Anregungen, Branchen-News – all das bietet genug Stoff für Deine Kommunikation. Aus einem Text kannst Du ein Video machen, oder eine Podcast-Folge (ok, das vielleicht für später, aber schon einmal so zur Info). 

Du kannst Zitate entnehmen und posten, vielleicht in einem schönen Layout als Spruch gestalten. Du kannst Umfragen dazu starten, Meinungen einholen oder Aktionen daraus machen. Alles ist  möglich, Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Und natürlich macht es einen Unterschied, ob Du denkst: „Mein Gott, das schaffe ich nie – mir fällt bestimmt Nichts ein“, oder ob Du einfach darauf vertraust, dass Du die richtigen Ideen zur richtigen Zeit bekommst. Hier wären wir wieder beim Mindset-Prozess, Deiner Art zu denken.

Interagiere mit anderen

Daneben ist es wichtig für den Vertrauensaufbau und für Dein Image, dass Du mit anderen Menschen auf der Plattform interagierst. Denn wie gesagt, genau davon leben die sozialen Medien. 

Beantworte Kommentare auf Deine Posts, füge Kommentare bei den Posts anderer Menschen hinzu, verteile Likes, teile auch mal Inhalte anderer und so weiter. 

Damit setzt Du Signale, dass Du Interesse hast, und es ist einfach immer so im Leben: Was Du hinein gibst, das bekommst Du auch wieder zurück.

Wie viel Zeit brauche ich dafür?

Plane für eine Plattform täglich ca. 20 Minuten ein. 

Und spätestens jetzt dürfte Dir klar werden, dass das tägliche Bespielen von – sagen wir  mal – acht Plattformen Dich ca. 160 Minuten kostet. Das sind ca. 2,5 Stunden. Diese Zeit fehlt Dir in Deinem Kernbusiness. 

Daher ist meine Empfehlung, lieber weniger, aber sorgfältig ausgesuchte soziale Plattformen bespielen, und dafür mehr Interaktion auf diesen zeigen.

Weniger ist mehr – aber dranbleiben ist die Devise.

So gelingt Dein viraler Start garantiert.

Diskutiere in meiner geschlossenen Facebook-Gruppe „Mit Spirit ins Business – verwirkliche Dein Herzensbusiness als Gründerin“ mit: 


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Susanne Burzel


Ich bin Susanne Burzel und Sichtbarkeits-Expertin für Gründerinnen. Ich helfe Frauen, ihr großartiges Potenzial auf den Punkt zu bringen. Damit haben sie die besten Voraussetzungen, innerlich gestärkt und voller Selbstvertrauen in ihr glasklares Business zu starten. Mein Anliegen ist, dass Frauen gleichberechtigt alle Chancen nutzen können und fernab von übernommenen Glaubenssätzen und alten Rollenverständnissen endlich selbstbestimmt und finanziell unabhängig leben.

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