Jeder ist einzigartig

Du und alle anderen auch

Gehst Du auch so gerne im Wald spazieren? Die klare und frische Luft, das satte Grün überall, die Vögel zwitschern – der Wald bietet uns eine intensive Erholungspause und ist für die meisten schnell zu erreichen. Wir entspannen dort sofort und tanken Energie für unsere nächsten Aufgaben. Mit welchen Augen siehst Du den Wald? Völlig unvoreingenommen und positiv? 

Jeder ist einzigartig - Blogartikel von Susanne Burzel

Oder fallen Dir im Wald Makel auf, die Deine Aufmerksamkeit wecken und sogar stören? Und was kannst Du von einem Waldspaziergang auf Dein tägliches Leben und somit auch auf Dein Business übertragen?

Bäume in jeglicher Vielfalt

Du nimmst Dir also eine Auszeit in einem Wald in Deiner Nähe. Wählst Du Deinen Wald vorher aus, ob es ein Nadelwald, ein Laubwald oder ein Mischwald ist, oder bist Du froh, einfach nur in einem Wald spazieren zu gehen und Dich zu erholen? 

Siehst Du den Wald als vollkommene Schönheit, in dem Du jedes Mal neue Ecken entdeckst und genießt es, wie sich das Licht auf die eine oder andere Weise durch die Baumkronen bricht? 

Fallen Dir einzelne Bäume auf, weil sie besonders krumm sind oder eine komische Form haben? Und wenn ja, was denkst Du dann über diesen Baum?

Jeder Baum ist einzigartig

Du machst Dir während Deines Spaziergangs keine Gedanken darum, ob Dich schöne oder hässliche Bäume umgeben. Du betrachtest alle Bäume unvoreingenommen und freust Dich über die Vielfalt – Du wertschätzt diese Vielfalt sogar. 

Denn dass jeder Baum anders ist, macht den Wald einzigartig. Du denkst überhaupt nicht daran, Bäume zu kritisieren für ihr Aussehen. 

Sie sind einfach da, sie sind so, wie sie sind und sie sind einfach wunderbar!

Ortswechsel

… ich entführe Dich eben kurz in eine Stadt. Sitzt Du auch gerne in einem Straßencafé und beobachtest die Menschen um Dich herum? Was siehst Du? 

Bestimmt dünne Menschen, dicke Menschen, beschäftigte Menschen, genervte Menschen, fröhliche Menschen, schlendernde Menschen, hübsche Menschen und so weiter. 

Und viel wichtiger: Was denkst Du? Ertappst Du Dich dabei wie Du denkst: “Na, eine andere Hose wäre bei der Figur aber besser gewesen”, oder “der hat ja ganz schön Übergewicht, der sollte mehr Sport machen” – wobei diese Gedanken vielleicht noch harmlos sind. Denn Deine Gedanken sind frei und vor allem sehr schnell.

Wir vergleichen uns mit anderen

Vielleicht gehen Deine Gedanken sogar noch weiter und Du beginnst Dich zu vergleichen. 

Dir fallen Dinge auf, die Du bei Dir selbst vermisst, oder die Du bei Dir als besser erachtest als bei dem Menschen, den Du gerade beobachtest. Das gibt Dir vielleicht ein gutes Gefühl, ein Gefühl der Erhabenheit – aber es währt nur kurz. 

Wenn Du in Gesellschaft bist, dann sprichst Du diese Gedanken vielleicht sogar aus und ihr steigert Euch regelrecht in die Analyse der anderen Menschen hinein.

Warum wir andere Menschen kleiner machen

Mein Sohn kam eines Tages nach Hause und erzählte, sie haben im Unterricht gelernt, dass man über niemanden lästern sollte und niemanden fertig machen dürfe. Die Absicht dahinter wäre, sein eigenes Licht durch das Auslöschen des Lichtes des Anderen heller zu machen, und das sei falsch. 

Ich habe bei dieser Erzählung Gänsehaut bekommen. Denn zum Einen bringt dieses Bild die ganze Sache auf den Punkt und zum anderen finde ich es großartig, dass in der Schule so etwas vermittelt wird. Davon dürfte es gerne mehr geben.

Menschen wie Bäume sehen

Und hier eine Idee dazu, die das Gegenteil bewirken könnte: Was wäre, wenn Du jeden Menschen bei Deinem Besuch im Straßencafé als Baum betrachtest. Sie sind einfach da, jeder ist so, wie er ist, weil er so sein darf, weil er so “gewachsen” ist. 

Du betrachtest die Vielfalt und erkennst dadurch das große Ganze. Durch die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen wird die Welt bunt, vielfältig und wertvoll. 

In dem Moment, wo Du dies erkennst, spürst Du auch das Potenzial, welches in jedem Menschen steckt, ganz gleich, wie er aussieht, welcher Abstammung er ist und welche Geschichte er hat.

Höher, schneller, weiter

Doch gönnst Du dem Anderen Erfolge aus ganzen Herzen? Gönnst Du Deinem Nachbarn das größere Auto? Gönnst Du Deiner Freundin den besseren Job? Gönnst Du dem Porschefahrer seinen Luxus? 

Oder bist Du neidisch, fühlst Dich insgeheim klein und versuchst Dich aufzuwerten, indem Du den anderen kleiner machst, durch Deine Gedanken – oder sogar Sprüche, wenn Du mit anderen zusammen bist? Du äußerst, dass der Nachbar das Auto nicht verdient hat, Deine Freundin nur aus purem Glück an den Job kam und der Porschefahrer garantiert eingebildet ist? 

Oh, es ist unbequem, aber wenn Du ganz ehrlich bist, hast Du vielleicht auch schon einmal das Licht des anderen gelöscht, um Dein Licht heller scheinen zu lassen? Das ist auch gar nicht tragisch, denn wir haben das so gelernt. 

Wir haben gelernt, uns zu vergleichen und sind im kollektiven Mangeldenken aufgewachsen – weil es jeder so macht. 

Weil wir glauben, dass wir im Mangel leben und jeder für sein Glück kämpfen muss.

Du kannst es anders

Um wieder auf den Wald zurückzukommen. Was würde ein Baum denken? 

Ist ein Baum neidisch, weil der Nachbarbaum größere Blätter hat oder mehr Vögel, die auf ihm nisten? Oder nutzt jeder Baum seine Energie für sich und versucht bestmöglich zu wachsen und sein eigenes Potenzial auszuschöpfen? 

Du kannst es nicht beeinflussen, was andere Menschen über Dich denken. Du kannst es auch nicht beeinflussen, ob Dein Nachbar ein großes Auto fährt, oder der Porschefahrer seinen Luxus genießt. Du änderst mit Deiner Kritik, Deinen Äußerungen und Deinen Gedanken nichts daran. 

Ich finde diese Erkenntnis großartig, Du nicht auch?

Lenke Deine Energie auf Dich und Deinen Erfolg

Dank dieser Erkenntnis kannst Du sofort damit aufhören, diese neidvollen Gedanken zu hegen, da sie nichts, aber auch gar nichts an Deiner Situation ändern. 

Du verschwendest nur Deine Energie damit und hemmst Deine eigenen, großartigen Möglichkeiten. Du nährst mit diesen Gedanken und Äußerungen nur stetig Deine innere Bremse, die Dich daran hindert, Deinen Erfolg in Deine eigenen Hände zu nehmen. 

Konzentriere Dich auf Dich, fokussiere Dich auf Deine eigene Reise und entdecke Dein Potenzial.

Ich muss doch meine Mitbewerber im Auge behalten?

Meinst Du das auch? Aber wir haben gerade gelernt, wenn Du Deine volle Aufmerksamkeit auf Deine Mitbewerber lenkst und diese argwöhnisch betrachtest, Dich vergleichst und Dir vielleicht sogar Zweifel bezüglich Deines eigenen Business kommen, dann hast Du weniger Energie für Deinen eigenen Erfolg. 

Noch einmal: So wie jeder Baum im Wald bist auch Du durch Deine Persönlichkeit und Dein ureigenes Potenzial einzigartig. 

Daher besteht überhaupt keine Notwendigkeit, nach den anderen zu schauen, denn sie werden es einfach anderes machen. Auch, wenn ihr beide Kosmetikerinnen seid, vielleicht sogar im gleichen Ort oder in der gleichen Straße – Jede von Euch macht ihren Job anders und zieht dadurch andere Menschen an. 

Denn es ist immer genug für alle da, auch für Dich!

Eine Übung gegen das Mangeldenken

Wenn Du also das nächste Mal wieder in einem Straßencafé sitzt, dann beobachte Deine Gedanken. 

Was ich gerne mache: Ich wünsche dem Menschen einen schönen Tag. Und ich gönne dem Porschefahrer den Luxus aus vollem Herzen und freue mich für ihn. Alles innerlich, in liebevollen Gedanken, mit einem Lächeln auf den Lippen. 

Beobachte Deine Gefühle dabei, was nimmst Du wahr?

Mit einem Lächeln auf den Lippen

Wenn ich mich ertappe, dass ich schlecht über jemanden denke (oh, die Gedanken sind wirklich sehr schnell!), dann sende ich sofort gute Wünsche hinterher. 

Das zaubert mir jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen. Und genau das wünsche ich Dir auch.

Genieße Deine Einzigartigkeit.

Und die der anderen Menschen um Dich herum.

Diskutiere in meiner geschlossenen Facebook-Gruppe “Mit Spirit ins Business – verwirkliche Dein Herzensbusiness als Gründerin” mit: 

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